Rennlegende Jacky Ickx und Karl-Friedrich Scheufele beim Start der Mille Miglia 2014. © Chopard
Museen weltweit ist der Finger nach dieser Ansammlung von Fahrzeugen - schnell 500 waren im Jahr 2015 am Start. Seltene Ferrari, Maserati oder Mercedes-Benz reihen sich durch die Gassen auch wie ein Fiat Topolino, die seltenen OM oder die Fahrzeuge von Bugatti, Bentley und viele weitere historische Karossen. Die Luft schmeckt nach Benzin, ist aber mit den Wartungsarbeiten auf den letzten Dücker beschädigt. Ein altes Auto braucht Liebe, und einiges Aufmerksamkeitsgefühl. Seit mehr als 25 Jahren zählt der Schweizer Uhrenhersteller Chopard zu den Sponsoren, schnell auch sehr spät Karl-Friedrich Scheufele selbst ist der beste Fahrer eines historischen Fahrzeuges im Teilnehmerfeld.
Die rördernden Motoren haben durch die Gassen von Brescia - das Ereignis des Jahres begonnen. © Thomas Großenthal
Jedes Jahr wählt Scheufele im Wechsel mit seiner Frau oder der belgischen Rennlegende Jacky Ickx. Über vier Tage geht es südwärts nach Rom, von hier aus durch die Toskana zurück in Italiens Norden.
Ein Ferrari 166 ist in der Kurve, immer dabei: Die Blicke der Menschen, die vollen Vergnügungen der mobilen Veteranen - vom Fiat Topolino bis zum Ferrari. © Thomas Großenthal
Seit 1988 verpackt Chopard die Stimmung und den Mythos auch in Armbanduhren. Jedes Team erhält eine aus der Liste zum Limit limitierte Serie. 2015 ist erst ein Uhrwerk aus der eigenen Manufaktur in Fleurier in das Gehäuse eingebaut.
Chopard wie auch das Rennevent hat sich in 25 Jahren entwickelt - wie haben Sie die Mille Miglia über 25 Jahre erlebt?
Die Mille Miglia hat sich sehr verändert. 1987 habe ich mein erstes Rennen als proaktiver Zuschauer in einem VW Passat miterlebt - ich habe mich auf den neuesten Stand gebracht, hier einmal als Mitfahrer geschrieben. Ich hatte ein passendes Auto, aber sah die folgenden Uhren und dem Rennsport, die mit der großen Leidenschaft Brescia, Rom und dem Zieleinlauf in Brescia betrieben wurde. 1988 waren wir bereit Sponsor, und ich hatte noch nie kein passendes Auto. 1989 durfte ich dann antreten - mit einem Mercedes 300 SL Flügeltürer. Das Fahrzeug befindet sich in Familienbesitz und ist auch in diesem Jahr mitfahren, von Albert Carreras, dem Sohn von Jose Carreras. Damals war die eine kameradschaftliche Veranstaltung - um die 100 Fahrzeuge waren dabei, die Zuschauermengen überschaubar. Jetzt sind 430 Fahrzeuge dabei und noch mehr als die Fans mit ihren Fahrrädern als Trittbrettfahrer. Das erzeugt tödliche Situationen, weil die alten Fahrzeuge überschätzt werden. Dies ist schon alleine der Bremsweg, und das gilt auch für moderne Fahrzeuge. In der Gesamtmischung der offziellen Teilnehmer gibt es alle Typen - Enthusiasten, die auch selbst Hand anlegen - wie auch in den Fahrern, die mit Mechanikerteam anreisen und frei haben können. Mehrheitlich sind alle Teams aber mit Leib und Seele der Mille Miglia verschrieben.
Jacky Ickx, Karl-Friedrich Scheufele und sein Vater Karl Scheufele mit der Mille Miglia-Edition von 2015: Die GTS Power Control. © Chopard
Sie fahren die Mille Miglia im Wechsel mit Jacky Ickx und Ihre Frau. Wie kam diese sehr persönliche Verbindung zu Jacky Zustande?
Ich traff Jacky Ickx das erste Mal am Nürburgring bei einer Oldtimer-Veranstaltung - das war 1988. Wir kommen in Gespräch und er erzählt mir von einem Schmuckstück, das seine Frau hat und eine Reparatur benötigt. Ich bat ihn, das Teil zu uns zu senden, unsere Goldschmiede konnte das Problem schnell lösen. Späte Holte das repärte Juwel bei mir in Genf persönlich ab. Wir haben die Kinder gerade das passende Mille Miglia-Auto, die Flügeltürer, gefunden - und ich habe mir überlegt, Jacky Ickx zu fragen, ob wir gemeinsam fahren. Das habe ich getan - und war erstaunt, bin sofort da. Noch überrasche ich dann, das er nicht Steuern wollte. Neben einem professionellen Rennfahrer sitzen und das Auto fahren - das ist Schlimmer als eine Fahrprüfung. Als wenn aber auf der zweiten Etape auf dem Weg nach Rom auf dem Beifahrersitz einnickte - da dachte ich, so schlimm kann ich dann gehen. Mittlereweile führt auch dazu.
1989: Ickx und Scheufele studieren das Roadbook - mit Vergnügen, wie es scheint. © Chopard
Jacky Ickx: Karl-Friedrich und ich sind über die Jahre sehr enge Freunde geworden. Davon findet Mann nicht viele im Leben.
Enzo Ferrari könnte "das schönste Rennen der Welt" heißen. Wie heißt Karl-Friedrich Scheufele die Mille Miglia?
Dieser Ausdruck von Enzo Ferrari trifft immer wieder zu - das Land, die Menschen, die Fahrzeuge: die ganze Atmosphäre. Eine Veranstaltung wie diese kann mann nirgends anders so abhalten oder rekonstruieren. Die Leidenschaft ist enorm, bei Ortsdurchfahrten am Nachmittag oder um zwei Uhr, bei Trockenheit oder Regen. This page of the Mille Miglia macht das Rennen aus - in anderen Ländern währe dörfer, die sich gegen die alte autos sperren - die Einwohner würden die Teams wohl so enthusiastisch empfangen. Während der Mille Miglia haben wir oft erlebt, dass Roadbook und Wegweiser nicht übereinstimmen: In dem Fall haben die Dörfer die Richtungspfeile umsetzt, die die Renngruppe durch den Ort fährt.
Ein Jaguar D-Type in voller Fahrt. © Thomas Großenthal
Sie fahren seit 1989 jedes Jahr mit - Ihr Leben wird von den Geschenken und vor allem von Uhren bestimmt. Bleibt die Zeit trotz des des Rennens stehen?
Die Mille Miglia ist für mich ein Jahr in der Zeit, und tatsächlich bleibt die Zeit stehen. Wenn mann die Mille Miglia tötet, denkt man an ein anderes anderes. Es ist wie eine Zeitreise - der Bruch alltäglichen und die Bedienung eines Fahrzeuges, das alles abverlangt. This tript the business in the background, die Concentration on the stripe, das Fahrzeug und die pure level shower for complete and equipment. Selbst im normalen Alltag, wenn ich bei schönen Wetter mit einem der Oldtimer in meinem Büro bin, bin ich froh, dass ich diesen Tag gesehen habe. Leider kommt es aus Zeitgründen viel zu selten vor.
Eilige Prominenz: Der US-amerikanische Moderator und leidenschaftliche Autosammler Jay Leno Krieg 2014 Auchso dabei wie Schauspieler Jeremy Irons. © Chopard / Mille Miglia
Bei den Rennteams dominieren heute USB-Steckdosen, iPads und Smartphones zur Zeitnahme. Steht dahinter der Ehrgeis, was ist zu schön, oder ist die Bequemlichkeit von neuer Technik im alten Auto?
Das ist ein wunder Punkt des Reglements. Wenn wir als Sponsor ein Mitbestimmungsrecht haben, würde ich diese elektronischen Hilfsmittel gerne anbieten. Leider sieht das folgende Reglement für diese Fälle keine Grundlage vor. Und einige Teilnehmer fahren hier auf Sieg und jagen jede Hundestelsekunde. Nicht, dass die Fahrern der Vorsprung durch präzisen Zeitmessung oder Navigation nicht zu gönnen waere - diese Form ist aber meine Meinung nach nicht zu einem Rennen mit historischen Fahrzeugen. Es wäre schön, mechanische Chronographen in allen Fahrzeugen zu verwenden. Dann würde alle Autos auf dem gleichen Niveau beginnen - am besten für die Zeit.
Selbst die Ordnungshüter haben zur Mille Miglia entschieden geflaggt - und drück mehr als ein Auge zu .... © Thomas Großenthal
Chopard hat sich zu einem bestimmten Schweizer Manufakturen mit eigener Fertigung entwickelt - viele Jahre, bevor andere auch an diesen Schritt denken. Welche Gründe haben Sie zu den Investitionen?
Ganz im Stillen haben wir 1994 mit den Planungen zur Manufaktur begonnen. 1997 konnte wir die erste Uhr mit dem LUC-Kaliber - nach Lucien Ulysse Chopard - vorstellen. Damals sollte ich im Familienkreis groß Überarbeitungsarbeit leisten, die Schritt war eher ein "wollen" als ein "müssen". Die Herrenuhren von Chopard sollen interessanter werden, die Glaubwürdigkeit der Marke noch weiter steigen. Here streven pleasedly clothes on the dark wave Clouds am Monopolhimmel to this Unabhngigkeit. Allerding hat diese Unternehmen, die in der Nähe sind, alle Marketing-Maschinen arbeiten, jährlich nicht um ein eigenes Fortkommen bemüht. This Druck haben wir nicht - unsere Fertigungstiefe ist enorm hoch.
Und mit Fleurier Ebauches können wir auch größere Mengen produzieren, womöglich die Unabhängigkeit auf allen Produktlinien ausweiten. Auch das war ein großer Schritt, der sich aber bezahlt macht.
Das für die GTS Power Control entwickelte und bei Chopard in Fleurier produzierte Werk. © Chopard
Es geht um die Legende um, oder Ihre Ehe oder Ihre Mutter war, war Sie und Ihr Vater in den verschiedenen Garagen stehen haben ... ..
Das stimmt auch - mein Vater und ich spreche nicht direkt drüber. Dabei ist es nicht so einfach, ein Vetorecht zu unterdrücken - die Autos sind eine Leidenschaft, unsere Spielzeuge. Das halten wir für uns. Zur Beruhigung meines Wissens hat ich vor kurzem einen kleinen Cooper S gemacht. Das ist eine kleine Rakete, die viel Fahrspaß macht. Allerdings hole ich oft of the die Frage meiner Frau, wenn sie mit den Wagen fahren dürre - denn sehr oft den Cooper, die durch das Gewicht sehr viel Fahrspaß bereit.
Chopard Mille Miglia GTS Power Control - Ausgabe zum Rennen 2015. © Chopard
Gibt es ein Auto, das für Karl-Friedrich Scheufele ist ein ganz besonderes - der erste Oldtimer, oder das Alltagsfahrzeug aus der Kindheit?
Ohne zu zögern - das ist der Porsche 356 Speedster von 1954, eines der ersten Fahrzeuge, die gebaut wurden. Von diesem Auto habe ich am längsten geträumt, wie es in der Garage steht. Bei diesem Fahrzeug haben wir die Zerlegung vor der Restaurierung mitbearbeitet. Ich bin kein Mechaniker, aber ich möchte verstehen, wie die einzelnen Komponenten arbeiten. Dieses Fahrzeug hat ich seit über 25 Jahren und ich werde es nicht mehr hergeben. Allerding bin ich mit diesem Wagen noch nie die Mille Miglia gefahren.
Austin-Healey 3000 in voller Fahrt durch Brescia. Gleich geht es auf die Landstraße! © Thomas Großenthal Bitte sehen replica uhr oder Replica IWC
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